Meinen kleinen Laden kennenlernen →
6 Fragen · dein Ergebnis sofort

Ist Empfehlungsmarketing überhaupt etwas für mich?

Vielleicht bist du neugierig. Und gleichzeitig gehen bei dem Wort schon die ersten Warnlampen an.

Muss ich dafür alle meine Freunde anrufen? Muss ich ständig verkaufen? Ist das nicht irgendwie ein Schneeballsystem? Und bin ich überhaupt der Typ dafür?

Genau deshalb gibt es diesen kleinen Check.

Nicht, damit am Ende herauskommt: „Herzlichen Glückwunsch — du MUSST Empfehlungsmarketing machen.“ Sondern damit du nach sechs Fragen ein bisschen klarer siehst.

Denn Empfehlungsmarketing kann gut zu einem Leben passen. Es muss aber nicht. Und wenn du gerade dringend ein verlässliches hohes Einkommen ab nächstem Monat brauchst, ist ein Geschäft, das erst aufgebaut werden muss, wahrscheinlich nicht die richtige alleinige Lösung.

Also: Sechs Fragen. Ehrliche Antworten.

Es dauert etwa 2 Minuten. Deine Antworten bleiben in deinem Browser: kein Formular, keine E-Mail-Adresse, ich sehe nichts davon.

Der zweite Check

Und wenn du jetzt denkst: „Okay. Grundsätzlich könnte ich mir das vorstellen.“

Dann kommt meiner Meinung nach die viel wichtigere Frage: Welche Firma passt überhaupt zu mir?

Denn Empfehlungsmarketing ist nicht gleich Empfehlungsmarketing.

Unternehmen unterscheiden sich. Produkte unterscheiden sich. Kosten unterscheiden sich. Vergütungssysteme unterscheiden sich. Unternehmenskulturen unterscheiden sich.

Und vor allem: Menschen unterscheiden sich. Was deine Freundin begeistert, muss noch lange nicht zu dir passen.

Deshalb würde ich mir vor einer Entscheidung mindestens diese sechs Fragen stellen.

1

Womit wird hier eigentlich Geld verdient?

Schau dir das Geschäftsmodell wirklich an. Gibt es echte Produkte oder Leistungen? Gibt es Menschen, die diese kaufen möchten, ohne selbst ein Geschäft aufzubauen? Oder dreht sich fast alles nur darum, immer weitere Geschäftspartner zu gewinnen?

Lass dir das Vergütungssystem verständlich erklären. Wenn du danach immer noch nicht verstehst, woher das Geld kommt, frag weiter. Und wenn einfache Fragen unerwünscht sind: erst recht.

Mein Grundsatz: Ein Geschäftsmodell sollte man erklären können, ohne herumzudrucksen.

2

Was kostet mich dieses Geschäft wirklich?

Frag nicht nur: „Was kostet die Anmeldung?“ Frag:

  • Gibt es eine Einstiegsgebühr?
  • Gibt es Jahresgebühren?
  • Gibt es monatliche Gebühren?
  • Muss ich bestimmte Pakete kaufen?
  • Gibt es Mindestbestellmengen?
  • Muss ich selbst einen bestimmten Umsatz machen?
  • Gibt es kostenpflichtige Veranstaltungen, Software oder Schulungen?
  • Welche laufenden Kosten entstehen wirklich?

Schreib dir die Zahlen auf. Nicht nur die schöne Präsentation. Die Frage lautet: Was muss ich investieren — und was davon ist freiwillig?

3

Würde ich hinter den Produkten oder dem Thema wirklich stehen?

Das halte ich für viel wichtiger, als es zunächst klingt. Denn du wirst über dieses Geschäft sprechen. Also frag dich: Interessiert mich das überhaupt?

Vielleicht begeistern dich Gesundheit und Ernährung. Vielleicht Beauty. Vielleicht Tiere. Vielleicht Reisen. Vielleicht Technik. Vielleicht Finanzthemen. Vielleicht etwas völlig anderes. Und vielleicht möchtest du ganz bestimmte Dinge ausdrücklich nicht verkaufen oder vertreten.

Dann sollte das Unternehmen zu dir passen. Nicht du dich zum Unternehmen verbiegen.

Frag außerdem:

  • Würde ich die Produkte selbst nutzen oder kaufen?
  • Verstehe ich, was angeboten wird?
  • Kann ich guten Gewissens darüber sprechen?
  • Gibt es echte Kundinnen und Kunden für diese Produkte?
  • Passt die Produktwelt zu meinen Interessen und Werten?

Denn: Dein Geschäft wird sehr anstrengend, wenn du dich jeden Morgen für etwas begeistern musst, das dich eigentlich gar nicht interessiert.

4

Wie fair sind Kauf, Rückgabe und Verpflichtungen geregelt?

Schau nicht nur auf das Produkt. Schau auf die Bedingungen. Zum Beispiel:

  • Gibt es eine Rückgabe- oder Zufriedenheitsregelung?
  • Unter welchen Voraussetzungen gilt sie?
  • Was passiert, wenn ein Produkt ausprobiert wurde?
  • Wie einfach oder kompliziert ist eine Rückgabe?
  • Gibt es automatische Bestellungen? Kann man diese problemlos verändern oder beenden?
  • Gibt es Mindestabnahmen?
  • Was passiert, wenn ich einige Monate weniger oder gar nichts mache?

Die konkreten Bedingungen unterscheiden sich von Firma zu Firma. Deshalb: Nicht vermuten. Nachlesen. Am besten in den offiziellen Unterlagen des jeweiligen Unternehmens.

5

Welche Art von Erfolg wird dort gefeiert?

Das ist eine Frage, die selten gestellt wird. Ich finde sie enorm wichtig.

Was siehst du ständig? Autos? Bühnen? Titel? Umsätze? Luxusreisen? Ranglisten? Oder vielleicht fachliches Wissen, gute Kundenbetreuung, persönliche Entwicklung und solides Unternehmertum?

Es gibt hier kein allgemein richtig oder falsch. Vielleicht liebst du große Bühnen und sichtbare Anerkennung. Dann darfst du das wichtig finden. Vielleicht ist dir das völlig egal. Dann brauchst du kein Geschäftsmodell, dessen größte Motivation genau daraus besteht.

Frag dich: „Würde ich mich in dieser Kultur wohlfühlen — auch noch in drei Jahren?“

6

Werde ich wirklich ausgebildet — auch darin, was ich sagen und posten darf?

Diese Frage würde ich unbedingt stellen. Denn Social Media gehört heute bei vielen Empfehlungsmarketing-Unternehmen zum Geschäft. Aber nur weil du ein Produkt verkaufen darfst, bedeutet das noch lange nicht, dass du alles darüber sagen oder zeigen darfst.

Frag deshalb ganz konkret:

  • Bekomme ich eine verständliche Schulung darüber, was ich öffentlich sagen darf und was nicht?
  • Lerne ich, welche Aussagen über Produkte zulässig sind?
  • Bekomme ich erklärt, welche gesundheitsbezogenen Aussagen problematisch oder verboten sein können?
  • Lerne ich, wie ich mit Erfahrungen, Kundenstimmen und Bildern umgehen darf?
  • Wird erklärt, was bei Themen wie Gewichtsabnahme besonders zu beachten ist?
  • Bekomme ich aktuelle Vorgaben für Social Media?
  • Gibt es jemanden, den ich fragen kann, bevor ich bei einer Aussage unsicher bin?
  • Werden Änderungen bei rechtlichen Vorgaben oder Unternehmensregeln an mich weitergegeben?
  • Werden mir einfach fertige Texte gegeben — oder lerne ich auch zu verstehen, warum etwas erlaubt oder nicht erlaubt ist?

Denn du solltest nicht erst durch eine Abmahnung lernen, dass ein gut gemeinter Instagram-Post rechtlich problematisch war.

Für mich gehört das zu einer guten Ausbildung. Du baust ein Geschäft auf. Also solltest du auch lernen, dich darin sicher zu bewegen. Nicht als Juristin. Aber so, dass du typische Stolperfallen erkennst und weißt: Das kann ich veröffentlichen. Das sollte ich vorher prüfen lassen. Und davon lasse ich besser die Finger.

Und noch wichtiger: Wie gut ist die Begleitung insgesamt? Frag zusätzlich:

  • Gibt es eine echte Ausbildung für den Start?
  • Wer hilft mir bei Marketing und Sichtbarkeit?
  • Gibt es Unterstützung bei Social Media und Technik?
  • Gibt es Hilfe beim Aufbau meines eigenen Auftritts?
  • Gibt es eine Gemeinschaft, in der ich Fragen stellen kann?
  • Darf ich meinen eigenen Stil entwickeln?
  • Werde ich mit der Zeit selbstständiger?
  • Oder bekomme ich nur einen Link, ein paar Produktbilder und den Auftrag: „Nun leg mal los“?

Selbstständig heißt nicht, alles allein machen zu müssen. Aber eine gute Begleitung sollte dich mit der Zeit dazu befähigen, selbst zu wissen, was du tust.

Du suchst ein Geschäft. Keine neue Identität.

Du willst es noch genauer — mit Quellen, Formulierungshilfen und zum Ausdrucken fürs Gespräch? Hier liegt die große Prüf-Fragen-Fassung.

Deine Entscheidungshilfe

Mach drei Spalten

Wenn du dir eine Firma anschaust:

Grün

Das passt wirklich zu mir.

Gelb

Das möchte ich genauer verstehen.

Rot

Damit fühle ich mich nicht wohl.

Und dann entscheide nicht danach, welche Präsentation am glänzendsten war.

Entscheide danach, welches Gesamtpaket zu deinem Leben passt.

Und was ist mit „Mein kleiner Laden“?

Natürlich habe ich mich für ein bestimmtes Unternehmen entschieden. Und natürlich verdiene ich Geld, wenn über mein Geschäft Kundinnen oder Geschäftspartnerinnen entstehen.

Deshalb möchte ich dir gar nicht erzählen: „Meine Firma ist die beste.“

Ich möchte lieber, dass du jetzt die richtigen Fragen kennst. Und diese sechs Fragen darfst du selbstverständlich auch an mein Geschäftsmodell stellen.

Wenn dich danach interessiert, welches Unternehmen hinter meinem kleinen Laden steht, warum ich mich dafür entschieden habe — und vor allem, was du bei mir zusätzlich bekommst — dann kannst du dir „Mein kleiner Laden“ in Ruhe anschauen.

Mein kleiner Laden kennenlernen